Karin Tinner

So lange ich denken kann, bin ich von Tieren, vor allem von Hunden umgeben. Meine Lehre habe ich in einem Tierheim in Affoltern am Albis begonnen. Dort fühlte ich mich nicht so irrsinnig wohl. Meine Mutter züchtete Boxer, daher kannte sie vom Zuchtverband aus Frau Lazzarotto. Da sich die beiden Frauen schon Jahre lang kannten und schätzten, konnte ich meinen Traumberuf zur Tierpflegerin im Tierheim Lazzarotto weiter lernen und 1994 meinen eidgenössischen Abschluss machen. Nach dem Lehrabschluss wurde ich gefragt, ob ich bleiben möchte. Da ich mich hier so wohl fühlte, und dies immer noch tu, blieb ich gerne. Insgesamt sieben Jahre lebte ich bei dem Ehepaar Lazzarotto hier in der Tierpension.

 

Das ich in der Mittagspause der Schule immer nach Hause fuhr um zu Hause mit meiner Mutter und unseren Hunden spazieren zu gehen war es für mich eine sehr willkommene Abwechslung zum ruhigen Sitzen auf der Schulbank.

 

Es ist mir egal, ob ich Ihre scheue Katze, den Kampfstubentiger, die Schmusekatze betreuen darf. Ich finde die verschiedenen Persönlichkeiten von Tieren sehr interessant und freue mich diese kennen lernen zu dürfen. Das Gleiche gilt natürlich auch für Hunde! Es spielt mir keine Rolle welcher Typ mir entgegen kommt – ich finde es toll und spannend mit verschieden Tieren arbeiten zu dürfen. So wird die Arbeit hier nie langweilig und ich freue mich immer wieder neues Lernen zu dürfen mit den Tieren.

 

Unsere hauseigene Schildkröte – Lamborghini – wird von mir meist persönlich mit frischem Gemüse versorgt. Kleine Cherrytomaten hat er am Liebsten.

 

Zu Hause habe ich eine grosse Vogelvoliere mit ca. 10 Wellensittichen, welche sehr seltene Farbvarianten haben. Von Violett bis ganz zarte Blautöne bis hin zum «normalen» grün reicht das Farbspektrum. Ich bin immer sehr bemüht, den Vögeln neue Aufgaben bei der Futtersuche zu stellen und liebe es, ihnen bei der Lösungsfindung zuzusehen.